Wie sicher ist ein Girokonto?
Wie sicher ein Girokonto ist, hängt in erster Linie vom Nutzer ab. Der Kontoinhaber bzw. sein Verhalten und sein Umgang mit den Daten stellen das größte Risiko dar. Hält man sich an gewisse Spielregeln, ist das Konto sehr sicher und haben Kriminelle keine Chance, sich Zugang zu verschaffen und Geld abzuzweigen. Die Banken selbst sind aus eigenem Interesse nach Kräften bemüht, eine möglichst 100-prozentige Sicherheit zu gewährleisten. Dazu nutzen sie modernste Verschlüsselungstechnologien, Legitimationsverfahren und zum Teil abhörsichere Leitungen für das Telefonbanking.
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Das Bestreben um die Sicherheit spiegelt sich bei vielen Unternehmen darin wider, dass sie ihre Systeme regelmäßig von unabhängiger Seite testen lassen. Bestes Beispiel hierfür ist das TÜV-Siegel für geprüfte Sicherheit. Der Technische Überwachungsverein nimmt die Technik genau unter die Lupe und vergibt Schulnoten. Die entsprechenden Zertifikate zieren inzwischen die Internetseiten vieler Banken.
Sicherheitsbedenken sind bei einem Girokonto also vollkommen unangebracht. Damit alles reibungslos funktioniert und man nicht zwielichtigen Gestalten auf den Leim geht, hier ein paar der wichtigsten Verhaltensregeln, mit denen man sein Konto schützen kann:
Die persönliche Identifikationsnummer (PIN) für das Onlinebanking, das Telefonbanking, den Geldautomaten oder die Kreditkarte gehört nicht ins Portmonee, sollte nicht offen auf dem Schreibtisch liegen oder für jedermann zugänglich sein. Auch auf dem PC haben die PIN nichts verloren. Halten Sie diese Nummern am besten unter Verschluss, damit niemand auf Ihren Namen agieren kann.
• Gleiches gilt für die TAN-Liste, mit der einzelne Transaktionen legitimiert werden. Auch sie sollte sicher aufbewahrt werden.
• Achten Sie darauf, dass am Geldautomaten niemand zusehen kann, wie Sie Ihre PIN eingeben. Tipp der Banken: Eine Hand über das Zahlenfeld halten.
• Beim Onlinebanking immer nachsehen, ob ein https in der Adresszeile steht und ein kleines Vorhängeschloss am Bildrand erscheint. Dadurch wird angezeigt, dass die Daten verschlüsselt übertragen werden.
• Tippen Sie die Adresse der Bank jedes Mal von Hand ein, statt sie über die Favoriten oder Lesezeichen aufzurufen. Auf keinen Fall sollten Links in E-Mails angeklickt werden, die vermeintlich auf die Seite der Bank führen. Dabei handelt es sich in der Regel um Phishing-Mails, mit denen Kriminelle in den Besitz ihrer Zugangsdaten gelangen wollen.
• E-Mail von der Bank, in denen gebeten wird, eine Transaktion erneut zu bestätigen, einfach ignorieren. Auf keinen Fall einen der Links anklicken und Daten eingeben. Im Zweifelsfall rufen Sie Ihre Bank an und fragen, ob es mit einer Überweisung oder Lastschrift Probleme gegeben hat.
• Wenn es zu Abweichungen beim gewohnten Ablauf des Onlinebanking kommt, keine weiteren Daten eingeben und die Bank informieren. Das ist meistens ein Zeichen dafür, dass man auf eine gefälschte Seite geleitet wurde. In der Folge müssen das Passwort oder die PIN umgehend geändert werden.
• Loggen Sie sich nach Möglichkeit nur vom eigenen Rechner aus in das Onlinebanking-Portal der Bank ein. Sie können nie sicher sein, dass ihre Aktivitäten auf einem öffentlichen Rechner wie beispielsweise in einem Internetcafé nicht aufgezeichnet werden – etwa durch Viren.
• Sorgen Sie dafür, dass Ihr Antiviren-Programm und die Firewall immer auf dem neuesten Stand sind.
Diese Tipps sollen keine Angst machen. Es sind lediglich Sicherheitshinweise, die sehr leicht umzusetzen sind und nur dem eigenen Schutz dienen .
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