Pfändungsschutzkonto (P-Konto)

Ein Konto ist in vielerlei Hinsicht die Voraussetzung zur Teilnahme am täglichen Leben. Bis vor einigen Jahren führte eine Pfändung deshalb regelmäßig dazu, dass viele Notwendigkeiten wie Mietzahlungen, Überweisungen an Energielieferanten oder Versicherungen nicht mehr abgewickelt werden konnten. Ein Pfändungsschutzkonto (kurz: P-Konto) sichert heute überschuldeten Verbrauchern oder Haushalten ihr Geld.

Seit dem 1. Juli 2010 können Verbraucher bei prinzipiell jeder Bank oder dem Kreditinstitut ihrer Wahl ein Pfändungsschutzkonto beantragen bzw. alternativ den Antrag zur Umwandlung eines bestehenden Girokontos in ein P-Konto stellen. Die Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos ist dabei auf ein Konto pro Person beschränkt.

Wichtig: Ab dem 1. Januar 2012 sind P-Konten die einzige Option auf den gesetzlichen Pfändungsschutz. Seit dem 01.07.2011 gilt ein Grundfreibetrag  von monatlich 1.028,89 Euro. Sollte der Kontoinhaber unterhaltspflichtig sein, so erhöht sich der Basispfändungsschutz für die erste Person um 387,22 Euro. Für jede weitere Person (zweite bis fünfte Person) um jeweils weitere 215,73 Euro. Kindergeld oder bestimmte soziale Leistungen (z.B. Arbeitslosengeld 2/Hartz IV) werden zusätzlich geschützt. Nach 2011 entfällt jeder herkömmliche Kontopfändungsschutz außerhalb des Pfändungsschutzkontos, d. h. Gläubiger können in alle anderen Konten vollstrecken.

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Alle Angaben haben wir für Sie recherchiert und aufgearbeitet. Sie sind ohne Gewähr. Stand: 24.11.2017

Empfehlung: Günstig und komfortabel - Global MasterCard Premium als Prepaid-Kreditkarte inklusive Pfändungsschutzkonto

Gerade wenn die private Haushaltskasse knapp ist sollte die Kontoführungsgebühr so günstig wie möglich ausfallen. Viele Banken tun allerdings genau das Gegenteil und verlangen deutlich überzogene Monatsgebühren – bis zu 10 Euro und mehr – für ein pfändungsfreies Konto. Zudem werden meist sämtliche Karten gesperrt. Als günstige Alternative empfehlen wir Ihnen die günstige Global MasterCard Premium inklusive Girokonto, dass sich ebenfalls einfach in ein Pfändungsschutzkonto verwandeln lässt.
Die Global MasterCard Premium kostet lediglich 68 Euro im Jahr, was nur rund 5,66 Euro pro Monat entspricht. Darüber hinaus erhält der Kunde ein eigenes Girokonto, das sich bei Bedarf für den Gebrauch als Pfändungsschutzkonto empfiehlt.

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Global MasterCard Premium: Umwandlung/Einrichtung zum Pfändungsschutzkonto in drei Schritten

  • 1. Kontakt zum Helpdesk aufnehmen ( >>hier<< ) und Umstellungsformular anfordern (kommt per E-Mail oder ggf. gegen Gebühr per Post)
  • 2. Umstellungsformular ausdrucken, ausfüllen und zurücksenden
  • 3. Umstellung des Girokontos erfolgt innerhalb weniger Tage


Vorteile der Global MasterCard Premium

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  • Kartenkonto als Pfändungsschutzkonto verwendbar
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Kontopfändungsschutz des P-Kontos

Der Kontopfändungsschutz des Pfändungsschutzkontos sichert Schuldnern und dessen unterhaltsberechtigten Angehörigen eine angemessene Lebensführung. Aktuell schützt das P-Konto ein Guthaben von monatlich 985,15 Euro. Zusätzlich zu diesem Basispfändungsschutz lässt sich der Wert im Rahmen bestimmter Voraussetzungen noch erhöhen.

Wenn Unterhaltsverpflichtungen bestehen, so kann sich der Freibetrag auf dem Pfändungsschutzkonto um 387,22 Euro für eine Person sowie um jeweils 215,73 für die zweite bis fünfte Person erhöhen. Des Weiteren sind soziale Leistungen sowie Kindergeld besonders geschützt. Entsprechende Nachweise müssen lediglich beim kontoführenden Kreditinstitut eingereicht werden. Schuldnern steht es darüber hinaus frei, einen höheren Pfändungsschutz wegen außerordentlicher Bedürfnisse auf gerichtlichem Wege zu beantragen.

Das Pfändungsschutzkonto schützt dabei sowohl Einkommen aus selbstständiger und unselbstständiger Tätigkeit sowie Sozialleistungen und Geldgeschenke.
Wurde das Guthaben in Höhe des monatlich eingeräumten Freibetrags in einem Monat nicht gänzlich ausgeschöpft, so wird der restliche Betrag für den Folgemonat gutgeschrieben.

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