Geldkarte

Wie funktioniert die Geldkarte?

Die Geldkarte wurde als elektronisches Portmonee konzipiert. Sie macht es möglich, beim Einkauf auch Klein- und Kleinstbeträge bargeldlos zu bezahlen. Dazu verfügt sie über einen  quadratischen, goldfarbenen Chip. Die Geldkartenfunktion ist in den meisten EC-/Maestro-Karten heute standardmäßig integriert. Man hat sie also fast immer bei sich, wenngleich sie nur von wenigen wirklich regelmäßig genutzt wird. Teilweise werden auch Geldkarten angeboten, die keine weitere Funktion haben und ausschließlich dem einen Zweck dienen.

Um die Geldkarte nutzen zu können, muss Guthaben aufgeladen werden. Das geschieht direkt am Geldautomaten. Das Girokonto wird dabei mit dem entsprechenden Betrag belastet. Kosten entstehen dabei nur, wenn der Automat einer Bank genutzt wird, die mit der Haus- oder Direktbank keine Vereinbarung über die gebührenfreie Nutzung getroffen hat – beispielsweise im Rahmen des CashPool oder der Cash Group. Oder die gewünschte Summe wird bar am Bankschalter eingezahlt und dann auf die Karte geladen. Maximal können 200 Euro auf die Geldkarte gebucht werden.

Im Hintergrund, für den Kunden kaum relevant, laufen bei jeder Einzahlung mehrere Prozesse ab. Unter anderem wird die Aufladung auf einem so genannten Schattenkonto gespeichert. Dabei handelt es sich um ein virtuelles Konto, das vor allem für die Händler von Bedeutung ist. Nur so lässt sich Missbrauch vermeiden und kontrollieren, ob das Guthaben noch ausreicht, um den Einkauf per Geldkarte zu bezahlen.

In den Geschäften stehen dazu Terminals bereit, die auch für die Zahlung mit der EC-/Maestro-Karte genutzt werden. Die Karte muss nur in das Gerät eingeführt werden. Eine PIN-Nummer oder eine Unterschrift, wie sonst bei Kartenzahlungen üblich, sind bei der Geldkarte nicht erforderlich. Es muss lediglich der Betrag bestätigt werden. Die Gebühren für diesen Vorgang übernimmt der Händler. Eingeführt wurde das System 1996. Damals konzentrierte man sich hauptsächlich auf den Einzelhandel, was sich als Fehler herausstellte. Mittlerweile kann mit der Geldkarte auch an Parkautomaten und vielen anderen Stellen bezahlt werden. Zum Einsatz kommt sie seit dem 2007 auch an Zigarettenautomaten. Die Geldkarte, sofern sie an ein Girokonto geknüpft ist, dient dabei als Altersnachweis.

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