Bargeld abheben

Gebühren für Bargeldabhebungen an fremden Automaten

Geldautomaten gibt es in inzwischen fast überall. Das Netz ist relativ engmaschig. Somit stellt es kein Problem dar, auch unterwegs Geld abzuheben. Die Schwierigkeit besteht darin, einen Automaten zu finden, an dem Bargeldverfügungen kostenlos vorgenommen werden können. Ansonsten werden Gebühren in Rechnung gestellt. Sie betragen zwischen vier und sechs Euro und werden von der kontoführenden Bank festgelegt. Das heißt, nicht die Bank, die den Automaten vorhält, sondern die, bei der man sein Konto hat, bestimmt den Preis. Er ist der Gebührenordnung zu entnehmen. Sinnvoller ist es, einen Geldautomaten der Hausbank zu nutzen oder den Automaten einer Bank, die dem gleichen Verbund angehört, beispielsweise dem CashPool oder der Cash Group. Meistens weisen Aufkleber am Automaten darauf hin, ob dies der Fall ist.

Noch teurer wird es, wenn man seine EC-/Maestro-Karte im Ausland nutzt, um Bargeld an einem Automaten abzuheben. Hier gilt seit dem 1. Juli 2002 die Regel, dass die Gebühren für Bargeldverfügungen in den Ländern der EU-Währungsunion nicht höher sein dürfen als die, die auch im Inland berechnet werden. Als Obergrenze wurden 12,50 Euro festgelegt. Viele Banken aus der Bundesrepublik Deutschland kooperieren mit Kreditinstituten im Ausland. Daher lohnt es sich, vor Antritt einer Reise nachzufragen, ob es Partnerbanken gibt, um möglichst kostengünstig die Urlaubskasse vor Ort auffüllen zu können. Noch einfacher ist es, wenn man eine Kreditkarte nutzt, deren Konditionen vorsehen, dass weltweit kostenlos Bargeld an Automaten abgehoben werden kann.

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Dispokredit

Wie hoch ist der Dispositionskredit eines Girokontos?

Banken orientieren sich bei der Höhe des Dispositionskredites im Normalfall am Monatsnettogehalt des Kunden. Eine Faustregel besagt, dass der Dispositionskredit zwei- bis dreimal so hoch ist wie der Betrag, der monatlich als Lohn auf dem Konto verbucht wird. Doch auch hier gilt: Keine Regel ohne Ausnahme. Grundsätzlich lässt sich mit der Bank über den Dispositionskredit verhandeln – man kann ihn natürlich auch ganz ablehnen. Kunden, die einen negativen Eintrag bei der Schufa haben, erhalten keinen Dispositionskredit. Ansonsten kommt es vor allem darauf an, wie die Bank die Bonität des Kunden einschätzt und wie das Konto in der Vergangenheit geführt wurde, vor allem wenn ein höherer Überziehungskredit vereinbart werden soll.

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Gehaltskonto

Was ist ein Gehaltskonto?

Ein Gehaltskonto ist kein spezielles Konto mit besonderen Eigenschaften, sondern bezeichnet lediglich ein Girokonto, auf das der Arbeitgeber den Lohn überweist. Die Umschreibung als Gehaltskonto basiert auf der Tatsache, dass der Lohn in der Regel den einzigen regelmäßigen Geldeingang darstellt. In den meisten Haushalten handelt es sich beim Gehaltskonto deshalb auch um das laufende Konto, von dem Miete, Versicherungen und Rechnungen bezahlt werden.

Als Gehaltskonto geeignet sind nahezu alle am Markt vertretenen Girokonten. Bedingt durch die unterschiedlichen Tarife und Gebührenstrukturen, lohnt sich aber ein Vergleich. Denn viele Banken bieten das Konto kostenlos an, wenn monatlich ein Mindestbetrag eingeht. Das ist dank des Gehalts bei Arbeitern und Angestellten gewährleistet. Entscheidend ist dabei allerdings, wie hoch das Einkommen sein muss, damit die Kontoführungsgebühren gestrichen werden. Im Höchstfall setzen Banken die Messlatte bei rund 1.250 Euro an. Jemand, der weniger verdient, müsste in dem Fall die normalen Gebühren berappen – es sei denn, man ist Schüler, Auszubildender oder Student und von den Gebühren befreit .

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Legitimationsprüfung

Wie funktioniert die Legitimationsprüfung?

Die Banken in der Bundesrepublik Deutschland sind per Gesetz dazu verpflichtet, eine Legitimationsprüfung vorzunehmen und die Identität des Kunden zu kontrollieren. Das soll gewährleisten, dass niemand ein Konto auf einen anderen Namen eröffnen und somit missbräuchlich nutzen kann. Bei den Banken vor Ort erfolgt die Legitimationsprüfung am Schalter. Der Berater überträgt die Daten aus dem Personalausweis, dem Reisepass oder der Meldebestätigung. Da Direktbanken diesen Weg nicht beschreiten können, wurde das PostIdent-Verfahren zur Identifikation von Personen entwickelt.

Die Banken sind Vertragspartner der Deutschen Post AG, an deren elektronischen Schaltern ein Mitarbeiter die Legitimation vornimmt. Das heißt, jeder, der ein Onlinekonto eröffnen möchte, kommt nicht umhin, mit den Unterlagen zum nächstgelegenen Postamt bzw. in eine Postfiliale zu gehen, in der das PostIdent-Verfahren möglich ist. Mit dem Antrag erhält der Kunde den so genannten PostIdent Coupon, der zusammen mit dem Ausweis vorgelegt werden muss. Das Verfahren ist relativ einfach und nimmt nur wenig Zeit in Anspruch:

  • Der Kunde gibt dem Schalterbeamten den Coupon, den Rückumschlag bzw. den Umschlag mit den Antragspapieren und weist sich aus.
  • Die Referenznummer auf dem Coupon und die Daten des Personalausweises werden vom Postangestellten in die EDV übertragen und ausgedruckt.
  • Sämtliche Daten müssen vom Kunden überprüft und anschließend unterschrieben werden. Damit erfolgt gleichzeitig die Bestätigung, dass die Identifikation erfolgt ist.
  • Die Post kümmert sich darum, dass sämtliche Unterlagen zügig an die Bank verschickt werden.

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SEPA, IBAN, BIC

Was sind SEPA, IBAN und BIC?

SEPA: Neues europäisches Zahlungssystem startet am 1. Februar 2014

Am 1. Februar 2014 wird der bargeldlose Zahlungsverkehr im gesamten Euro-Zahlungsverkehrsraum durch SEPA („Single Euro Payments Area“, deutsch: Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum) verändert. SEPA-Überweisung und SEPA-Lastschrift lösen ab diesem Stichtag die nationalen Verfahren ab.

Unternehmen und Organisationen müssen ab Februar 2014 SEPA-fit sein. Für Verbraucher gilt eine 2-jährige „Schonfrist“.

Welches Ziel verfolgt SEPA?

Ziel ist die Vereinheitlichung des Zahlungssystems innerhalb der Europäischen Union (EU). Alle Überweisungen und Lastschriften im Euro-Raum sollen gemäß einem einheitlichen europäischen Verfahren bearbeitet werden.

Welche Vorteile bietet SEPA?

  • In Zukunft wird nicht mehr zwischen Inlands- und Auslandszahlungsverkehr unterschieden.
  • Eine Kontoverbindung bei der Hausbank reicht aus, um Überweisungen und Lastschriften in Euro national und grenzüberschreitend vornehmen zu können.
  • Überweisungen ins Ausland werden schneller und günstiger. Zukünftig soll das Geld innerhalb eines Arbeitstages auf dem gewünschten Konto eingehen.
  • Unternehmen können auch Geld von Geschäftspartnern im Ausland einziehen.

Gilt SEPA auch für Privatpersonen mit Girokonto?

Von der Umstellung sind nicht nur Unternehmen betroffen, sondern auch private Kontoinhaber. Allerdings gibt es für Privatpersonen eine Ausnahme: Bis zum 1. Februar 2016 können diese auch weiterhin den gewohnten Beleg mit Kontonummer und Bankleitzahl verwenden und im deutschen Einzelhandel das Elektronische Lastschriftverfahren nutzen. In diesem Fall führen Kreditinstitute eine kostenlose und sichere Konvertierung in die IBAN durch.

Welche Länder sind an SEPA beteiligt?

Neben den 28 EU-Staaten nehmen auch Liechtenstein, die Schweiz, Island und Norwegen an SEPA teil. SEPA-Zahlungen können nur in Euro abgewickelt werden. Für Fremdwährungen (z.B. Britische Pfund oder Dänische Kronen) können auch weiterhin nur per Auslandsüberweisung übermittelt werden.

IBAN und BIC: Bisherige Kontonummer wird abgelöst

Mit der SEPA-Einführung werden auch die Kontonummer und die Bankleitzahl abgeschafft. Stattdessen werden IBAN und BIC verwendet. IBAN und BIC des jeweiligen Zahlungsdienstleisters finden Sie auf Ihrem Kontoauszug sowie auf der Rechnung.

SEPA-Überweisungen können bereits seit 2008 getätigt werden. Dafür werden spezielle Überweisungsvordrucke zur Verfügung gestellt, im Online-Banking sind entsprechende Eingabemasken eingerichtet.

BIC

Mit dem internationalen BIC (Bank Identifier Code) wird die Bank identifiziert.

IBAN

Die IBAN (International Bank Account Number) gilt als neue internationale Kontonummer. Die IBAN hat in Deutschland 22 Stellen und setzt sich wie folgt zusammen:

IBAN - die internationale Kontonummer

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Girokonto wechseln

Wie wechsle ich ein Girokonto?

Ein Girokonto zu wechseln, das für den Gehaltseingang sowie laufende Zahlungen wie die Miete oder Vereinsbeiträge genutzt wird, funktioniert nicht von heute auf morgen. Das bestehende und das neue Girokonto sollten einige Zeit parallel nebeneinander laufen. Das ist nötig, da es eine gewisse Zeit braucht, bis der Wechsel bei allen relevanten Stellen wie Versicherungen oder den Stadtwerken registriert und umgesetzt wurde. Kündigt man das alte Konto zu früh, kann es gegebenenfalls zu teuren Fehlbuchungen kommen. Das lässt sich sehr leicht vermeiden, indem man rechtzeitig alle nötigen Schritte einleitet.

Sobald das neue Konto eröffnet ist und die Zugangsdaten vorliegen, ist es ratsam, sofort Guthaben zu überweisen, um einen soliden Grundstock für erste Zahlungen zu haben. Erst dann sollte die neue Bankverbindung den Zahlungsempfängern und allen, die Geld überwiesen, mitgeteilt werden. Sinnvoll ist es, vorab eine Checkliste zu erstellen, um niemanden zu vergessen. Zahlungsempfänger sind beispielsweise der Vermieter, der Energieversorger, Versicherungen, Verlage, bei denen Abonnement abgeschlossen wurden, Vereine, die Bausparkasse und andere Banken. Zu denen, die zahlen, gehören der Arbeitgeber, möglicherweise Mieter und Ämter, falls eine Rente oder Kindergeld bezogen werden. Die Information über die neue Bankverbindung erfolgt am besten schriftlich, ist bei vielen Unternehmen und Institutionen aber auch problemlos telefonisch möglich. Gleichzeitig müssen Daueraufträge beim alten Konto beendet und auf dem neuen wieder eingerichtet werden.

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Viele Banken bieten ihren neuen Kunden einen Kontowechselservice an und übernehmen einen Großteil der Arbeit. Dazu stehen Formulare bereit, unter anderem für die Umstellung der Lastschriften, zur Information an den Arbeitgeber und die Auflösung des alten Girokontos. Entsprechend dieser Angaben werden die Daueraufträge umgeschrieben, die Empfänger von Einzugsermächtigungen benachrichtigt, der Freistellungsauftrag geändert und letztlich die Kündigung in die Wege geleitet. Bis das alte Konto gelöscht wird, sollten mindestens zwei Monate verstreichen. So lässt sich sicherstellen, dass der Übergang reibungslos funktioniert hat.

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Girokonto

Was ist ein Girokonto?

Der Begriff Girokonto gehört zum täglichen Sprachgebrauch. Doch was ist überhaupt ein Girokonto? In erster Linie ist ein Girokonto ein Konto und damit vom Prinzip her nichts anderes als eine einfache Tabelle mit zwei Spalten, in denen Soll und Haben aufgelistet und berechnet werden. Bei einem Bankkonto kommen noch Spalten für das Datum, die laufende Nummer und einen erläuternden Text hinzu. Diese Definition spiegelt sich auch in der Übersetzung des Wortes „Konto“ als Berechnung (vom Lateinischen computus) oder Rechnung (vom Italienischen conto) wider. Damit Konten eindeutig zugeordnet werden können, erhalten sie eine Nummer, die so genannte Kontonummer, die bei jeder Buchung angegeben werden muss.Das Girokonto ist eine Weiterentwicklung des einfachen Bankkontos. Seine Aufgabe ergibt sich ebenfalls aus der Wortdefinition. Giro steht im Italienischen für den Kreislauf und girare für „etwas kreisen lassen“. Bezeichnet wird damit der Kreislauf des Geldes. Im Falle des Girokontos handelt es sich um den bargeldlosen Zahlungsverkehr, der heute Gang und Gäbe ist. Den ersten Schritt in diese Richtung hat die Schweiz unternommen. Die Post führte den so genannten Postscheckdienst ein, den Vorreiter moderner Girokonten. Bis sich die Idee durchsetze, hat es viele Jahre gedauert. Noch bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts war es üblich, dass Arbeiter und Angestellte sich ihr Gehalt samt Abrechnung in einem Umschlag abholen mussten, der berühmten Lohntüte. Rechnungen wurden in bar oder per Scheck gezahlt und auch der Vermieter bekam sein Geld „auf die Hand“.

Mittlerweile hat der bargeldlose Zahlungsverkehr über das Girokonto das Regiment übernommen. Löhne und Gehälter werden überwiesen, die Miete vom Konto abgebucht und Rechnungen per Formular, online oder am Automaten überwiesen. Daran zeigt sich die Bedeutung, die das Girokonto im Laufe der Jahre gewonnen hat. Es geht schlichtweg nicht ohne eigenes Konto. Deshalb bieten Banken schon ihren jungen Kunden ein Konto an, zwar mit eingeschränktem Funktionsumfang und ohne Dispositionskredit, dafür eignet es sich hervorragend den Umgang mit dem modernen Zahlungsverkehr zu lernen.

Wozu dient ein Girokonto?

Das Girokonto ist die Schaltzentrale für den bargeldlosen Zahlungsverkehr und damit die Basis für nahezu allen finanziellen Transaktionen. Ohne Girokonto könnte der Lohn nicht gebucht werden, gäbe es kein Lastschriftverfahren und wäre es beinahe unmöglich, am wirtschaftlichen Leben teilzuhaben – kurzum: Das Girokonto ist inzwischen unverzichtbar geworden.

Spätestens, wer sein erstes eigenes Geld verdient, benötigt ein Konto. Denn den Lohn gibt es nicht mehr in der Tüte. Er wird auf ein Konto überwiesen. Gleiches gilt für Rentenzahlungen, Beihilfen und Zuschüsse vom Staat. Das Girokonto ermöglicht auf der einen Seite also, Geld zu empfangen. Der zweite Schwerpunkt liegt darauf, Zahlungen vornehmen zu können. Dazu gehören Überweisungen, etwa um Rechnungen zu bezahlen, Daueraufträge, über die beispielsweise die Miete beglichen wird, und Lastschriften, mit denen Unternehmen wie Versicherungen die laufenden Beiträge einfach vom Konto abbuchen. Viele Zahlungsvorgänge lassen sich über das Girokonto vollkommen automatisch regeln. Das erspart viele kleine Arbeitsschritte, setzt aber voraus, dass man regelmäßig kontrolliert, ob auch alles reibungslos funktioniert oder Fehlbuchungen vorliegen.

Ein Girokonto übernimmt noch weitere Aufgaben. Es dient als Verrechnungs- bzw. Referenzkonto für Tagesgeld und kann – sofern es verzinst wird, was eher selten der Fall ist – auch als Sparkonto genutzt werden. Darüber hinaus lassen sich Schecks einlösen, kann Bargeld am Schalter eingezahlt und der finanzielle Rahmen über den Dispositionskredit kurzfristig erweitert werden. Zudem bietet sich über die EC-/Maestro-Karte die Möglichkeit, in Geschäften und auf Reisen bargeldlos zu zahlen oder an Automaten im In- und Ausland über sein Guthaben zu verfügen.

Wie nutze ich ein Girokonto am besten?

Ein Girokonto lässt sich dank seines Funktionsumfangs sehr effizient nutzen. Für regelmäßig wiederkehrende Zahlungsverpflichtungen in gleicher Höhe, wie zum Beispiel die Miete, können Daueraufträge eingerichtet werden. Der entsprechende Betrag wird dann zu einem vorher festgelegten Termin automatisch überwiesen. Diese Daueraufträge können problemlos geändert oder gekündigt werden. Beim Onlinebanking reicht dafür eine Transaktionsnummer, Filialbanken halten hierzu eigens Formulare bereit.

Eine weitere Option, die Zeit spart, stellt das Lastschriftverfahren dar. Viele Dienstleistungen können nur noch auf diesem Weg bezahlt werden, etwa der Mobilfunkvertrag oder das Kabelfernsehen. Dazu ermächtigt man das Unternehmen, die fälligen Beträge vom Konto abzubuchen. Diese Erlaubnis kann jederzeit widerrufen werden, wenn der Vertrag gekündigt wird oder es zu Komplikationen kommt. Grundsätzlich sollte man sehr genau darauf achten, wem man erlaubt, auf diese Weise auf das Konto zuzugreifen. Oft wird die Bankverbindung allzu leichtfertig preisgegeben und läuft man damit Gefahr, dass plötzlich Buchungen auftauchen, von denen man gar nichts weiß. Daher ist es wichtig, in regelmäßigen Abständen die Kontoauszüge zu drucken oder online einzusehen und sie zu kontrollieren. Nur so hat man die Möglichkeit, rechtzeitig einzugreifen und die Bank zu informieren, sollte tatsächlich eine Fehlbuchung oder eine nicht genehmigte Abbuchung vorliegen. Zudem verliert man so nicht den Überblick.

Um es sich bei Überweisungen einfacher zu machen, können Vorlagen gespeichert werden. Das heißt, Empfänger und Kontonummer müssen nicht jedes Mal neu eingegeben werden. Lediglich der Verwendungszweck ändert sich. Das spart Zeit und lohnt sich insbesondere dann, wenn man öfter Rechnungen von einer Firma zu begleichen hat. Ansonsten kommt es vor allem darauf an, sich an die Sicherheitshinweise der Bank zu halten, um Probleme zu vermeiden Wie man das Konto letztlich nutzt, ob man Daueraufträge und Lastschriftermächtigungen erteilt oder doch lieber jede Überweisung von Hand tätigt, ist jedem selbst überlassen und richtet sich nach den eigenen Kenntnissen und sicherlich auch nach dem Vertrauen in die Technik.

Wie kündige ich ein Girokonto?

Die Kündigung eines Girokontos ist im Prinzip reine Formsache, will dennoch gut geplant sein. Bevor das Konto endgültig erlischt, müssen sämtliche laufenden Buchungsvorgänge, vom eingehenden Gehalt über Daueraufträge bis hin zu Lastschriften auf das neue Konto umgeleitet werden. Erst dann macht es Sinn, das Girokonto zu kündigen. Anderenfalls, sollten Lastschriften mangels Guthaben nicht abgebucht oder Daueraufträge nicht ausgeführt werden können, entstehen Kosten zulasten des Kontoinhabers. Für diese Übergangsfrist sollten rund zwei Monate eingeplant werden, bis sämtliche Stellen die Kontoänderung vermerkt und umgesetzt haben.

Um das Girokonto anschießend zu kündigen, reicht ein einfaches Schreiben an die Bank. Einige Unternehmen stellen hierfür eigens Formulare zur Verfügung. Auch wenn teilweise die Möglichkeit besteht, die Kündigung per E-Mail auszusprechen, ist es ratsam, sie auf dem Postweg zu verschicken oder zumindest als Fax. Gebühren dürfen für die Kündigung nicht in Rechnung gestellt werden. Ist noch Guthaben auf dem Konto vorhanden, bucht man es am besten vorher auf das neue Girokonto. Ansonsten sollte man die Bank mit Hinweis auf die neue Bankverbindung bitten, den Betrag im Rahmen der Löschung des Kontos zu überweisen. Da mit dem Antrag auf ein Konto häufig auch ein Freistellungsauftrag gestellt wird, muss auch dieser ebenfalls gekündigt und gelöscht werden. Gleiches gilt für eine Kreditkarte, sofern sie zum Konto gehört.

Was kostet ein Girokonto?

Ein Girokonto kostet im besten Fall gar nichts – wenn es ordnungsgemäß geführt und nicht überzogen wird. Das ist allerdings eher die Ausnahme, auch wenn vielfach mit dem Begriff „kostenloses Girokonto“ geworben wird. Diese Aussage bezieht sich in erster Linie auf die reinen Kontoführungsgebühren und ist oft an bestimmte Voraussetzungen gekoppelt. So entfallen die Gebühren für die Kontoführung bei einigen Banken nur, wenn das Konto als Gehaltskonto genutzt oder ein Mindestumsatz von durchschnittlich 1.000 bis 1.250 Euro erzielt wird. Ist der Geldeingang niedriger, greift die Gebührenordnung der Bank. Die Kosten pro Monat belaufen sich dann auf rund vier bis sieben Euro. Die Unterschiede sind in diesem Bereich enorm. Schüler, Auszubildende und Studierende sind von dieser Regel ausgenommen. Sie erhalten tatsächlich ein kostenloses Girokonto und müssen erst Gebühren zahlen, wenn sie ihre Ausbildung beendet haben.

Weitere Kosten können für die EC-/Maestro-Karte entstehen. Im ersten Jahr ist sie bei nahezu allen Banken kostenlos. Ab dem zweiten Jahr ist es bei wenigen Banken üblich, eine Gebühr zu erheben. Das trifft auch auf Kreditkarten zu, wenn sie mit dem Konto beantragt wurden. Auch hier gilt häufig: Die ersten zwölf Monate sind kostenfrei. Danach werden rund 20 bis 30 Euro Jahresgebühr für das Kreditkartenkonto berechnet. Hinzu kommen bei einigen Girokonten so genannte nutzungsabhängige Entgelte, beispielsweise für Überweisungen, Daueraufträge, die Nutzung von Geldautomaten, den Versand der Kontoauszüge. Sparen lassen sich diese Gebühren bei Direktbanken meistens dann, wenn das Konto ausschließlich online geführt wird. Vermeiden lassen sich Kosten, die durch Rücklastschriften und für die Überziehung des Girokontos berechnet werden. Dazu muss man seine Finanzen im Blick haben und rechtzeitig für ausreichend Guthaben sorgen bzw. die Ausgaben notfalls ein wenig bremsen.

Die unterschiedlichen Kostenstrukturen der einzelnen Banken und für verschiedene Kontotypen sollten bei der Suche nach einem geeigneten Girokonto immer mit berücksichtigt werden. Das eigene Nutzungsverhalten ist dabei der beste Ratgeber und kann anhand von Kontoauszügen und Abrechnungen nachvollzogen werden. Mit Hilfe dieser Informationen ist es wesentlich leichter, über einen Girokontovergleich das günstigste Angebot mit dem nötigen Funktionsumfang – etwa, wenn eine Kreditkarte benötigt wird – zu ermitteln.

Wie sicher ist ein Girokonto?

Wie sicher ein Girokonto ist, hängt in erster Linie vom Nutzer ab. Der Kontoinhaber bzw. sein Verhalten und sein Umgang mit den Daten stellen das größte Risiko dar. Hält man sich an gewisse Spielregeln, ist das Konto sehr sicher und haben Kriminelle keine Chance, sich Zugang zu verschaffen und Geld abzuzweigen. Die Banken selbst sind aus eigenem Interesse nach Kräften bemüht, eine möglichst 100-prozentige Sicherheit zu gewährleisten. Dazu nutzen sie modernste Verschlüsselungstechnologien, Legitimationsverfahren und zum Teil abhörsichere Leitungen für das Telefonbanking.

Das Bestreben um die Sicherheit spiegelt sich bei vielen Unternehmen darin wider, dass sie ihre Systeme regelmäßig von unabhängiger Seite testen lassen. Bestes Beispiel hierfür ist das TÜV-Siegel für geprüfte Sicherheit. Der Technische Überwachungsverein nimmt die Technik  genau unter die Lupe und vergibt Schulnoten. Die entsprechenden Zertifikate zieren inzwischen die Internetseiten vieler Banken.

Sicherheitsbedenken sind bei einem Girokonto also vollkommen unangebracht. Damit alles reibungslos funktioniert und man nicht zwielichtigen Gestalten auf den Leim geht, hier ein paar der wichtigsten Verhaltensregeln, mit denen man sein Konto schützen kann:Die persönliche Identifikationsnummer (PIN) für das Onlinebanking, das Telefonbanking, den Geldautomaten oder die Kreditkarte gehört nicht ins Portmonee, sollte nicht offen auf dem Schreibtisch liegen oder für jedermann zugänglich sein. Auch auf dem PC haben die PIN nichts verloren. Halten Sie diese Nummern am besten unter Verschluss, damit niemand auf Ihren Namen agieren kann.

• Gleiches gilt für die TAN-Liste, mit der einzelne Transaktionen legitimiert werden. Auch sie sollte sicher aufbewahrt werden.

• Achten Sie darauf, dass am Geldautomaten niemand zusehen kann, wie Sie Ihre PIN eingeben. Tipp der Banken: Eine Hand über das Zahlenfeld halten.

• Beim Onlinebanking immer nachsehen, ob ein https in der Adresszeile steht und ein kleines Vorhängeschloss am Bildrand erscheint. Dadurch wird angezeigt, dass die Daten verschlüsselt übertragen werden.

• Tippen Sie die Adresse der Bank jedes Mal von Hand ein, statt sie über die Favoriten oder Lesezeichen aufzurufen. Auf keinen Fall sollten Links in E-Mails angeklickt werden, die vermeintlich auf die Seite der Bank führen. Dabei handelt es sich in der Regel um Phishing-Mails, mit denen Kriminelle in den Besitz ihrer Zugangsdaten gelangen wollen.

• E-Mail von der Bank, in denen gebeten wird, eine Transaktion erneut zu bestätigen, einfach ignorieren. Auf keinen Fall einen der Links anklicken und Daten eingeben. Im Zweifelsfall rufen Sie Ihre Bank an und fragen, ob es mit einer Überweisung oder Lastschrift Probleme gegeben hat.

• Wenn es zu Abweichungen beim gewohnten Ablauf des Onlinebanking kommt, keine weiteren Daten eingeben und die Bank informieren. Das ist meistens ein Zeichen dafür, dass man auf eine gefälschte Seite geleitet wurde. In der Folge müssen das Passwort oder die PIN umgehend geändert werden.

• Loggen Sie sich nach Möglichkeit nur vom eigenen Rechner aus in das Onlinebanking-Portal der Bank ein. Sie können nie sicher sein, dass ihre Aktivitäten auf einem öffentlichen Rechner wie beispielsweise in einem Internetcafé nicht aufgezeichnet werden – etwa durch Viren.

• Sorgen Sie dafür, dass Ihr Antiviren-Programm und die Firewall immer auf dem neuesten Stand sind.

Diese Tipps sollen keine Angst machen. Es sind lediglich Sicherheitshinweise, die sehr leicht umzusetzen sind und nur dem eigenen Schutz dienen .

Worauf sollte man bei der Auswahl eines Girokontos achten?

Banken übertrumpfen sich gegenseitig mit der Werbung für Girokonten. Dabei offenbart ein Blick in die Produktbroschüren oder auf die Internetseiten die wahre Vielfalt. Es gibt nicht nur Konten unterschiedlicher Banken, sondern auch verschiedene Girokonten bei ein- und derselben Bank. Da fällt die Entscheidung schwer. Leichter wird es, wenn man bei der Suche nach dem passenden Konto ein paar Kriterien berücksichtigt. Hilfreich ist auch, vorab das eigene Nutzungsverhalten zu analysieren. Welche Leistungen benötige ich? Worauf lege ich Wert? Wie erledige ich meine Bankgeschäfte? Brauche ich eine Kreditkarte oder ein Tagesgeldkonto? Das sind einige der Fragen, die man sich im Vorfeld stellen sollte. Ebenso wichtig sind folgende Punkte:

Kosten:
Inzwischen wird ein Girokonto auch kostenlos angeboten. Hier gilt es, genau darauf zu achten, unter welchen Voraussetzungen das Konto kostenlos ist. Vielfach wird ein Mindestgeldeingang vorausgesetzt oder muss zumindest ein Gehalt verbucht werden. Welcher Betrag dabei erreicht werden muss, ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Die Spanne reicht etwa von 750 bis 1.250 Euro. Darüber hinaus gibt es auch Konten, die ohne wenn und aber kostenlos geführt werden. Erfüllt man die Bedingungen für ein gebührenfreies Girokonto nicht, muss man mit rund drei bis sieben Euro monatlich für die Kontoführung rechnen, teilweise abhängig davon, wie das Konto genutzt wird.

Zugang:
Wer sich mit dem Internet auskennt, dem reicht es vollkommen, wenn er sein Konto online führen kann. Dabei ist es auch für Laien problemlos möglich, sich beim Onlinebanking zurechtzufinden. Wem es allerdings wichtig ist, auch Aufträge per Telefon, Brief oder Fax erteilen zu können, oder wer sich nicht zutraut, seine Bankgeschäfte ausschließlich über das Internet abzuwickeln, sollte darauf achten, dass mehrere Zugangsmöglichkeiten geboten werden und ob diese kostenlos sind.

Leistung:
Girokonten werden teilweise nur im Paket angeboten, mit einer Kreditkarte, einem Depot und einem Tagesgeldkonto. Sind die zusätzlichen Leistungen kostenlos, spricht nichts gegen ein solches Kombipaket. Anderenfalls, wenn man beispielsweise kein Depot wünscht oder benötigt, sollte man sich nach einer Alternative umsehen. Wichtig ist das vor allem bei der Kreditkarte, die häufig mit dem Girokonto verknüpft ist. Hier muss genau darauf geachtet werden, ob sie dauerhaft oder nur im ersten Jahr kostenlos ist.

Service:
Viele Kunden setzen nach wie vor auf persönlichen Service. Bei der Hausbank übernimmt das der Berater am Schalter. Diese Möglichkeit können Direktbanken nicht bieten. Hier kommt es vielmehr darauf an, wie man Kontakt zur Bank aufnehmen kann, um Fragen zu stellen oder Probleme zu klären. Eine Servicehotline sollte die Bank auf jeden Fall haben, im besten Fall kostenlos oder zumindest mit einer normalen Ortsvorwahl.

Rechtliches zum Girokonten

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für ein Girokonto gibt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) in den Paragraphen 676f bis 676h vor. Generell gilt: Kunden dürfen ihr Girokonto jederzeit kündigen, ohne dabei eine Frist einhalten oder einen Grund nennen zu müssen. Gebühren darf die Bank für diesen Schritt nicht in Rechnung stellen. Auch dann nicht, wenn sie selbst das Geschäftsverhältnis mit ihrem Kunden aufkündigt. Wenn Jugendliche bzw. Minderjährige ein Girokonto eröffnen möchten, ist dafür die Zustimmung der Erziehungsberechtigten nötig.

Geregelt werden über das BGB die „vertragstypischen Pflichten beim Girovertrag“, der „Missbrauch von Zahlungskarten“ und auch der „Gutschriftanspruch des Kunden“. Die Bank ist verpflichtet, einen Überweisungsbetrag „innerhalb der vereinbarten Frist, bei Fehlen einer Fristvereinbarung innerhalb eines Bankgeschäftstags nach dem Tag, an dem der Betrag dem Kreditinstitut gutgeschrieben wurde, gutzuschreiben“. (§ 676g Abs.1).

Als Kontokorrentkonto, sprich einem Konto, bei dem ein tägliches Saldo zugunsten der Bank oder des Kunden ermittelt wird, greift bei einem Girokonto zusätzlich Paragraph 355 des Handelsgesetzbuches .

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Phishing

Was ist Phishing?

Phishing ist eine Betrugsmethode, mit der Internetkriminelle versuchen, die Zugangsdaten zu Girokonten, Kreditkarten und Kundenkonten von Versand- sowie Auktionshäusern zu erhalten. Der Begriff Phishing setzt sich aus den Worten „password“ (Passwort) und „fishing“ (Fischen) zusammen und steht somit für das Fischen von Passworten. Und genau darum geht es den Tätern. Sie täuschen Internetnutzer mit gefälschten E-Mails und Internetseiten, um sich Zugriff zu verschaffen und mit den Daten Geld abzuheben oder im Namen des Kunden einzukaufen.

Dazu verschicken sie E-Mails, die denen der Bank täuschend ähnlich sind. Sie übernehmen das Logo der Bank, gleichen die Schriftart an und schreiben im banktypischen Stil. In der E-Mail wird auf mögliche Probleme mit der Sicherheit hingewiesen, um die Bestätigung der Nutzerdaten oder einen Datenabgleich gebeten. In den E-Mails befindet sich mindestens ein Link, auf den man klicken soll, um auf die Seite der Bank zu gelangen. Spätestens, wenn man dem Link folgt, kann man erkennen, dass es ich um eine Fälschung handelt. In der Adresszeile steht dann nicht wie erwartet namederbank.de, sondern eine vollkommen anderen Internetadresse, beispielhaft namederbank.de.betrugsseite.xyz. Auch wenn die Seite nicht verschlüsselt ist, was sich am „https“ erkennen lässt, gilt dies als Zeichen für eine Fälschung. Teilweise öffnen sich auch Werbefenster, so genannte Pop-Ups, in denen dann nach den Daten, also der Kunden- bzw. Kontonummer, der PIN und einer TAN gefragt wird.

Man sollte grundsätzlich hellhörig werden, wenn eine Bank per E-Mail um vertrauliche Daten bittet. Denn Kreditinstitute fordern diese Information niemals per E-Mail oder Telefon an. Ist man sich nicht sicher, reicht ein Anruf bei der jeweiligen Bank, um Gewissheit zu haben. Die Polizei rät, bei der kleinsten Abweichung vom normalen Ablauf oder wenn die Seite plötzlich anders aussieht oder aufgebaut ist, die Verbindung zu beenden. Möglich ist nämlich, dass die Seite nur dazu genutzt wird, einen Virus auf den Rechner einzuschleusen. Hier hilft eine gute Antiviren-Software. Viele dieser Programme erkennen Phishing-Mails und warnen den Nutzer sofort. Wenn man auf einen dieser Betrugsversuche hereingefallen ist, gilt es, sofort die Bank informieren, das Konto gegebenenfalls sperren lassen und neue Zugangsdaten anfordern. Im gleichen Zug sollte auch Anzeige erstattet werden. Ebenso wichtig ist es laut Polizei-Beratung, regelmäßig den Kontostand zu überprüfen. Nur so stellt man rechtzeitig fest, falls jemand unrechtmäßig Geld abgebucht oder überwiesen hat .

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Direktbank

Was ist eine Direktbank?

Direktbanken bieten ihre Dienstleistungen ohne eigenes Filialnetz an und nutzen dazu die mittlerweile gängigen Kommunikationswege wie Internet, Telefon, Fax und Brief. Der Schwerpunkt der Direktbanken liegt dabei ganz klar auf dem Onlinebanking. Sämtliche Produkte, angefangen beim Girokonto und der Kreditkarte über Festgeldkonto und Tagesgeldkonto bis hin zu Krediten und Versicherungen können online beantragt bzw. eröffnet werden. Der Postweg ist nur noch dann nötig, wenn der Kunde sich legitimieren muss – über das so genannte PostIdent-Verfahren – oder zusätzliche Unterlagen wie beispielsweise bei einem Kreditantrag angefordert werden. 

Die meisten Direktbanken sind Tochterunternehmen großer Bankhäuser und Finanzdienstleister. Sie sehen das Onlinegeschäft als Ergänzung zum klassischen Filialbetrieb und reagieren damit auf den Trend hin zum Internetbanking. Statt Kunden an die Konkurrenz zu verlieren, besteht so die Möglichkeit, sie in den „eigenen Reihen“ zu halten. Der Vorteil für die Kunden basiert in erster Linie auf einer vollkommen anderen Kostenstruktur. Anstelle von Filialen, die durch Miete und Einrichtung hohe laufende Kosten verursachen, sind nur eine Zentrale und gegebenenfalls Callcenter nötig. Diese Ersparnis geben Direktbanken an ihre Kunden weiter. Das spiegelt sich in kostenlosen Girokonten und weitaus besseren Konditionen bei der sicheren Geldanlage sowie Krediten wider.  

Abgesehen von den Produkten und der Gebührenordnung zählt bei Bankgeschäften seit jeher auch der Service. Direktbanken beschreiten in dieser Hinsicht gleich mehrere Wege: Zum einen informieren sie die Kunden auf ihren Internetseiten sehr ausführlich über die Produkte, häufig inklusive einer Liste mit den am häufigsten gestellten Fragen samt dazugehöriger Antwort. Darüber hinaus können Kunden sich per E-Mail informieren oder, falls das persönliche Gespräch gewünscht wird, telefonisch mit einem geschulten Berater verbinden lassen. Daraus ergibt sich ein Nachteil, den Direktbanken nicht wettmachen können. Es gibt keinen persönlichen Ansprechpartner oder das Beratungsgespräch unter vier Augen wie bei der Bank vor Ort. Darauf legen vor allem ältere Kunden nach wie vor sehr viel Wert. Die jüngere Generation hingegen ist mit den Kontaktmöglichkeiten und dem Service via Internet oder Telefon zumeist vollkommen zufrieden – zumal die Direktbanken kontinuierlich daran arbeiten, die Interaktion mit dem Kunden zu verbessern. 

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Welche Leistungen bietet mir eine Direktbank? 

Das Leistungsspektrum von Direktbanken, oder auch Internetbanken, unterscheidet sich nur unwesentlich von den klassischen Filialbanken. Klare Vor- oder Nachteile lassen sich für keine der beiden Varianten ausmachen. Für die Direktbanken spricht, dass sie ihre Leistungen in der Regel weitaus günstiger anbieten. Bei Banken mit Filialgeschäft hingegen kann man sich persönlich bei einem Berater über das gewünschte Produkt informieren. 

Typische Finanzdienstleistungen, die von Direktbanken angeboten werden, sind das Girokonto, Kreditkarten, Anlageprodukte wie Tages- und Festgeld, Depots und Wertpapiersparpläne, Versicherungen sowie Vorsorgeprodukte und Finanzierungen vom einfachen Ratenkredit bis zur Immobilienfinanzierung. Zu beobachten ist ein Trend hin zu Kombiprodukten. Dabei wird beispielsweise ein kostenloses Girokonto samt Kreditkarte mit einem Tagesgeldkonto und einem Depot in einem Paket gebündelt. Oder es besteht zumindest die Option, im Antrag für ein neues Konto auch gleich weitere Produkte zu wählen. In diesem Punkt agieren Direktbanken völlig unterschiedlich. Teilweise konzentrieren sich Direktbanken auch nur auf wenige Produkte. Auf diese Punkte sollte bei einem Vergleich geachtet werden, insbesondere, wenn geplant ist, später auch weitere Leistungen der Bank in Anspruch zu nehmen. Üblich ist durchaus, dass nicht ausschließlich hauseigene Produkte angeboten werden, sondern auch die von Kooperationspartnern. Gerade im Versicherungsgeschäft arbeiten viele Banken mit Vermittlern zusammen und können somit ein breit gefächertes Portfolio bieten. Kunden profitieren insofern davon, als dass sie mehr Auswahl haben und die Bank für sie gleich mehrere Angebote einholt. Das gilt beispielsweise für die private Altersvorsorge oder Krankenzusatzversicherungen. 

Erkennbarer Trend zur Direktbank 

Direktbanken erleben seit einigen Jahren einen enormen Zulauf. Die Großen der Branche zählen teilweise weit über sechs Millionen Kunden. Das hat vor allem drei Gründe: 

Das Internet:
Der Umgang mit dem Medium Internet erfolgt fast schon wie selbstverständlich. Wurden anfangs vornehmlich E-Mails verschickt oder Informationen gesucht, nutzen Verbraucher inzwischen die gesamte Bandbreite an Möglichkeiten und haben die Scheu verloren, auch Bankgeschäfte online abzuwickeln. Das gilt insbesondere für die Generation, die mit dem Internet und generell dem Computer groß geworden ist. Doch selbst ältere Menschen erkennen die Bedeutung des World Wide Web als Plattform, die weit mehr zu bieten hat als bunte Bilder. Mit hohen Sicherheitsstandards, gezielter Information und ansprechenden Seiten haben Direktbanken früh auf diese Entwicklung reagiert.

Das Preisbewusstsein:
Verbraucher sind preisbewusster geworden. Das bezieht sich nicht ausschließlich auf den Einkauf im Supermarkt, sondern erstreckt sich auch auf Dienstleistungen. Preis und Leistung müssen gleichermaßen stimmen, damit Kunden überzeugt werden. Im Bankensektor zeigt sich diese Entwicklung hauptsächlich an kostenlosen Girokonten, mit denen Kunden zumindest die Kontoführungsgebühren sparen, was teilweise 100 Euro im Monat ausmachen kann. An Service oder Beratungsqualität wird dabei nicht gespart – das hat sich herumgesprochen und kommt vor gerade den Direktbanken zugute.

Der erste Schritt weg vom reinen Filialgeschäft erfolgte bereits 1965. Damals noch eher belächelt, bot die Bank für Sparanlagen und Vermögensbildung (später Allgemeine Deutsche Direktbank DiBa) Brief- und Faxbanking als Alternativen. Weitere Banken folgten dem Beispiel, das Ende der 80er Jahre um das Telefonbanking ergänzt wurde. Vorreiter waren die Vereinigten Staaten. Dort erwiesen sich Bankgeschäfte per Telefon als Erfolg. In der Bundesrepublik hat die TARGOBANK dieses Angebot publik gemacht. Auch die Quelle- und die Volkswagen Bank sprangen auf den Zug auf. Mit dem Onlinebanking begann dann der eigentliche Siegeszug der Direktbanken. Ab Anfang der 90er Jahre starteten Onlinebroker und Direktbanken. Viele große Konzerne gründeten Onlinetöchter, so die Commerzbank, die Deutsche Bank oder die Frankfurter Sparkasse mit der 1822direkt. Der Markt kam sehr schnell in Bewegung, hat sich inzwischen aber mit einer Vielzahl etablierter Unternehmen beruhigt. 

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Cash Group

Was ist die Cash Group?

Die Cash Group ist ein Verbund mehrerer Banken. Ziel ist ein möglichst engmaschiges Netz an Geldautomaten, an denen die Kunden der Mitgliedsunternehmen kostenlos Bargeld abheben können. Jeder, der ein Konto bei der Postbank hat, kann dank dieser Vereinbarung auch die Automaten der Deutschen Bank oder der Commerzbank gebührenfrei nutzen. Für Kunden hat das den Vorteil, dass sie unterwegs kostenlos Bargeldverfügungen vornehmen können, selbst wenn sie keine Filiale ihre Hausbank vorfinden. In der Bundesrepublik unterhält die Cash Group, die 1998 gegründet wurde, insgesamt rund 9.000 Automaten. Lediglich die Sparkassen mit 24.600 und die Volksbanken und Raiffeisenbanken mit rund 18.000 Geldautomaten bieten eine bessere Infrastruktur.

Zur Cash Group gehören folgenden Banken:

Bankhaus Neelmeyer Aktiengesellschaft
Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG
Berliner Bank AG Co. KG
Comdirect bank Aktiengesellschaft
Commerzbank Aktiengesellschaft
DAB Bank AG
Deutsche Bank AG
Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG
Deutsche Postbank AG
Dresdner Bank Aktiengesellschaft
norisbank GmbH
Oldenburgische Landesbank AG
Reuschel & Co. Kommanditgesellschaft

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